Wieder kein Bild…

… aber fertig isses! 😀

FĂŒr das Geschenk fĂŒr meine Nichte, ein Bademantel, habe ich dann einen wirklich schönen Stoff bei kleinkariert in Hamburg gefunden, und da ich alle Fehler ja schon gemacht hatte, klappte das NĂ€hen beim zweiten Mal auf Anhieb. Ich bin sehr begeistert vom Ergebnis, habe aber dummerweise vergessen, ein paar Fotos zu machen, bevor es auf den Weg zu meiner Schwester geschickt wurde. Vielleicht bekomme ich ja welche von ihr mit Kind drin…? *winkmitdemZaunpfahl* 😉

Und ich weiß jetzt, wo ich in Hamburg die schönen Kinderstoffe finde, nĂ€mlich beim oben erwĂ€hnten Laden, der sowohl stationĂ€r wie auch Versandhandel ist. Das LadengeschĂ€ft ist klein und gemĂŒtlich, aber sehr gut sortiert, und fĂŒhrt die gĂ€ngigen Kinderstoffe und -Schnittmuster. Ich brauche zwar mit der S-Bahn gut eine Stunde bis dorthin, aber es hat sich gelohnt! 🙂 (Mit dem Auto wĂ€re es vollkommen indiskutabel; Hamburg ist noch verstopfter als Köln…)

Als nĂ€chstes steht jetzt die Weihnachtsbastelei auf dem Plan. FĂŒr den Tauschring werde ich BaumanhĂ€nger basteln, und fĂŒr uns selbst werde ich einen Weihnachtsbaum aus Filz mit bunten BĂ€ndern machen. Den habe ich im Forum gesehen, und finde ihn sehr sĂŒĂŸ. 🙂

Und dann fĂ€llt mir gerade noch ein, dass ich immer noch ein FilmkostĂŒm fĂŒr eine Challenge machen muss, und meine Mutter hat mir drei KleidungsstĂŒcke zum KĂŒrzen gegeben. Die nĂ€chsten Wochen sind also schon wieder voll verplant… 😉

Blech-Schublade

Heute habe ich etwas in Angriff genommen, was ich schon lange vorhatte, nĂ€mlich eine Blech-Schublade. Ich nenne es mal so, weil ich kein Wort dafĂŒr kenne.

Unsere diversen Backbleche liegen derzeit auf dem Boden unter den KĂŒchenschrĂ€nken, direkt unter dem Backofen auf den Fliesen. Das ist natĂŒrlich keine schöne Lösung, aber die platzsparendste. Deswegen habe ich jetzt eine Art Schublade aus Stoff gemacht, nach der Anleitung fĂŒr Osterkörbchen von NoZi. Nur etwas grĂ¶ĂŸer. 😉

Die Schabrackeneinlage, die ich noch hier hatte, ist eigentlich etwas zu dĂŒnn, aber es geht so grade. Außerdem hatte ich keine farblich passenden BĂ€nder und keine Lust, noch extra welche zu machen, daher hab ich genommen, was ich gerade da hatte – Reste von meiner Hochzeits-Tischdeko. *g*

Vorne habe ich einen Griff aufgenĂ€ht, damit man sie leicht herausziehen kann. FĂŒr lĂ€ngere Transporte öffnet man einfach die Schleifen in den Ecken und hat dann eine flache Platte vor sich, die nicht viel Platz wegnimmt. So sieht es aus, wenn sie an ihrem Platz liegt – natĂŒrlich liegt sie dann komplett unter dem Schrank, nicht wie jetzt nur grĂ¶ĂŸtenteils.

Jetzt macht es nicht mehr so einen Krach, wenn man ein bestimmtes Backblech braucht, und man kann schnell alle Bleche wegrĂ€umen, wenn man unter den SchrĂ€nken staubsaugt. Also zwei gelöste Probleme. Das ist doch schon was 🙂

Außerdem habe ich meine Stoffreste wieder ein wenig reduzieren können. Da uns möglicherweise dieses Jahr ein Umzug ins Haus steht, betrachte ich derzeit alles in der Wohnung unter dem Blickwinkel, wie ich das Zeug möglichst gut verwerten kann. Ich hoffe, mit dieser Motivation schaffe ich es dann dieses Jahr auch endlich mal, meine vorhandenen Stoffberge zu Kleidung zu verarbeiten 😉

Gelb, dachte Arthur Dent…

Heute hat mich doch noch spontan die NĂ€hlust gepackt, als mir eine Anleitung in die HĂ€nde fiel, die ich kĂŒrzlich im Internet gefunden hatte: Ein Kartenetui. Oben seht ihr die Innenansicht. Es hat nur vier FĂ€cher, was genau die richtige Anzahl fĂŒr meine vier Firmenkarten ist. (Ja, es gibt Firmen, in denen man so viele Karten braucht! Jede fĂŒr etwas anderes! Sehr nervig…)

Hier die Außenansicht, die nicht ganz so spektakulĂ€r ist 😉

Der Außenstoff ist eine beschichte Baumwolle, offensichtlich in knallgelb; innen „Belinda“ von Ikea. Das Ganze eingefasst mit rotem Falzband.

Die Anleitung stammt von dieser Website: France Patchwork DĂ©lĂ©gation: Fiches techniques – etwa ein Drittel runterscrollen, dann auf „Etui pour cartes“ klicken, dann bekommt ihr ein zweiseitiges PDF. Die fremde Sprache war nicht so das Problem, aber die Schemazeichnung fĂŒr das Innenfach steht mMn auf dem Kopf, und man kann nicht erkennen, welche Falte nach außen und welche nach innen gebĂŒgelt wird. (Hinweis: Die unterste Falte auf diesem Bild nach innen, dann immer abwechselnd die Falten einbĂŒgeln. Am Schluss dann umdrehen.)

Außerdem habe ich gut zwei Zentimeter von der Breite weggenommen, damit die Karten eng darin sitzen und die Außenkante nicht so rumschlabbert. Und ich habe den Oberstoff mit Schabrackeneinlage verstĂ€rkt. Innen- und Außenstoff habe ich einfach links auf links zusammengesteckt und dann eingefasst. Ich glaube, die Anleitung sagt etwas anderes – auf dem dritten Photo ist eine Kante umgebĂŒgelt – aber das habe ich nicht verstanden und ich fand es auch nicht sinnvoll. Meine Version schien mir einfacher.

Beim nĂ€chsten Versuch werde ich noch ein Gummiband als Verschluss mitfassen; das hatte ich jetzt in meinem Eifer vergessen. Ich plane schon seit langer Zeit ein Ă€hnliches Etui als eine Art Brieftasche, damit mein Portemonnaie nicht mehr mit den unzĂ€hligen Kunden- und Mitgliedskarten verstopft wird. DafĂŒr muss ich dieses allerdings vergrĂ¶ĂŸern, und ein breiteres Fach hinzufĂŒgen, weil nicht alle meine selten genutzten Ausweise auch das Kartenformat haben.

Dieses Teil hat zwar nicht gerade dazu beigetragen, meine Stoffberge zu verringern *lol*, aber es ist ein guter Anfang in diesem Jahr 🙂